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Die Linke unterstützt den Bau von Fahrradparkhäusern an Bahnhöfen, um den Umstieg aufs Rad zu fördern. Sie müssen sicher, überdacht und idealerweise kostenlos sein. Die Kombination mit Leihrädern und Reparaturstationen ist sinnvoll.
Wir halten den Ausbau sicherer Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen und anderen stark frequentierten Orten für sinnvoll. Wer den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität ernst meint, muss auch dafür sorgen, dass das Fahrrad sicher und unkompliziert abgestellt werden kann. Gerade Pendlerinnen und Pendler sind darauf angewiesen, dass ihre Fahrräder zuverlässig geschützt sind. Fehlende oder unsichere Abstellmöglichkeiten sind häufig ein Grund, warum Menschen nicht auf das Fahrrad umsteigen oder es nicht mit dem ÖPNV kombinieren. Gleichzeitig kommt es aus unserer Sicht darauf an, bedarfsgerecht zu planen. Nicht überall braucht es große Fahrradparkhäuser. Oft können auch kleinere, sichere Abstellanlagen oder Fahrradboxen bereits eine deutliche Verbesserung darstellen. Entscheidend ist, diese Maßnahmen eng am tatsächlichen Bedarf auszurichten und sie klug in bestehende Mobilitätskonzepte einzubinden. Gerade an Bahnhöfen sehen wir jedoch ein großes Potenzial. Die Kombination aus Fahrrad und Bahn ist ein zentraler Baustein für klimafreundliche Mobilität im Flächenland Schleswig-Holstein. Deshalb sollte die Landesregierung gemeinsam mit Kommunen und Verkehrsunternehmen gezielt prüfen, wo sichere Abstellmöglichkeiten besonders dringend benötigt werden, und entsprechende Investitionen vorantreiben.
Die Förderung des Radverkehrs und eine bessere Verknüpfung von Fahrrad und öffentlichem Nahverkehr sind für uns als CDU-Fraktion wichtige Bausteine einer modernen und nachhaltigen Mobilitätsstrategie. Mit der Radstrategie 2030 setzen wir auf mehr Radverkehr, der sicher, komfortable und alltagstauglich für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste ist. Die Strategie setzt das Land gemeinsam mit Kommunen, Verbänden und weiteren Akteuren um. Wir haben uns daher im Koalitionsvertrag ausdrücklich dazu bekannt, an Bahnhöfen und Zentralen Omnibusbahnhöfen in ganz Schleswig-Holstein weitere sichere Abstellmöglichkeiten – insbesondere in Form von Bike-Boxen – zu errichten. Ziel ist es, den Umstieg von Fahrrad auf Bus und Bahn so komfortabel und sicher wie möglich zu gestalten und damit die Intermodalität zu stärken. Ergänzend dazu wollen wir ein landesweites Veloroutennetz umsetzen, das eine attraktive und durchgehende Radinfrastruktur im ganzen Land schafft.
Als Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag setzen wir uns für eine stärkere Förderung von Fahrradparkhäusern ein, um die Radverkehrsinfrastruktur zu verbessern und die Verkehrswende voranzutreiben. Wir sind überzeugt, dass eine ausreichende Versorgung mit sicheren Abstellplätzen, Fahrradparkhäuser mit in der Regel mehr als 50 Stellplätzen, an Bahnhöfen und zentralen Plätzen eine wichtige Alternative zum Auto darstellt. Der Nationale Radverkehrsplan muss weiter umgesetzt werden und die Förderung von Fahrradparkhäusern an Bahnhöfen muss durch die Bundesregierung fortgesetzt werden. Bis 2026 förderte der Bund die Fahrradparkhäuser mit bis zu 110 Millionen Euro. Und hat zwischen 75 und 90 Prozent der Kosten übernommen.
Wir unterstützen den Vorschlag, wobei nicht nur Fahrradparkhäuser sondern auch Mobilitätsstationen und generell eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Umstieg Fahrrad/ÖPNV gefördert werden sollte.
Der Ausbau sicherer und attraktiver Fahrrad-Infrastruktur endet nicht beim Radweg. Wer mehr Menschen für das Fahrrad gewinnen will, muss auch dafür sorgen, dass sie ihr Rad sicher und komfortabel abstellen können. Gerade an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen, zentralen Plätzen oder Hochschulstandorten sind überdachte, überwachte und idealerweise versicherte Fahrrad-Parkhäuser ein wichtiger Baustein für eine alltagstaugliche Mobilitätswende. Solche Angebote stärken insbesondere die Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV. Wer morgens mit dem Rad zum Bahnhof fährt, muss sich darauf verlassen können, dass das Fahrrad am Abend noch unbeschädigt und diebstahlsicher vor Ort ist. Gute Abstellanlagen erhöhen damit nicht nur die Attraktivität des Radverkehrs, sondern des gesamten Umweltverbundes.